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...so krass wie die Angst!

TOS 1x01 "Das Letzte seiner Art"


Obsidian Order

  

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Empfohlene Beiträge

  • 1 Jahr später...

Die erste gesendete Folge und gleich hat Pille eine Hauptrolle!

Das Salzwesen gehört zu meinen absoluten Lieblingsaliens in Star Trek, im Grunde genommen ist dies eine sehr traurige Geschichte über ein Wesen, dass als letztes seiner Art, vor dem verhungern steht. Ärgerlich, dass man gezwungen war es am Ende zu töten aber man hat ja gesehen, dass ein einfacher Phaserschuss (Betäubung) nicht ausreichte um es zu stoppen.

Gleich zu Beginn lernen wir die Freundschaft zwischen Pille und Jim kennen und erfahren eine Menge über McCoys Leben.

Immer wieder interessant finde ich das sureale an den Planetenlandschaften in TOS, klar für uns sieht das verdächtig nach Studiokulisse aus, aber ich fand das immer sehr exotisch, so einen Ort würde man auf der Erde im natürlichen Zustand nicht finden.

Eine der witzigsten Szenen der ST-Geschichte: Kirk trifft Prof. Crater mit dem Phaser und der sackt in sich zusammen, da dies tricktechnisch ein wenig beschleunigt wurde, wirkt das ganze sehr drollig.

Sicherlich wäre es besser gewesen Star Trek mit dem eigentlichen Pilotfilm zu starten, aber "Das letzte seiner Art" ist trotzdem kein schlechter Einstieg in das ST-Universum.

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  • 9 Monate später...

Ich sitze gerade wieder an einem TOS-Durchlauf (so als Einstimmung zum 11. Fílm :rolleyes: ) und da sind mir noch Dinge aufgefallen zu dieser Folge, die ich noch ergänzend zu meinem ersten Posting loswerden wollte:

In "Das Letztze seiner Art" lernen wir nicht nur "Pflaume" McCoy (und sein freundschaftliches Verhältnis zu Kirk) näher kennen, sondern auch gleich drei weitere Charaktere, die sonst nicht so häufig im Vordergrund stehen:

Zum einen ist das Uhura: Sie hat eine private Unterhaltung mit Spock, bei der sie ihn (mittels neckischem Flirt) ein wenig aus der Reserve zu locken versucht. Nach der Todesmeldung vom Landetrupp reagiert sie geschockt, dass Spock so kühl bleiben konnte. Später sehen wir sie (nachdem wir von einem Problem mit ihrer Kabinentür erfahren), als das Salzwesen eine fremde Gestalt annimt, um sie in die Falle zu locken. Wir lernen so, dass Uhura Suaheli sprechen kann und ganz offensichtlich, wie es ihr Job als Kommunikationsoffizieren auch verlangen sollte, so gut wie jedes Besatzungsmitglied kennt, da sie bei diesem Typen gleich misstrauisch wird.

Dann haben wir noch Szenen mit Janice Rand, die Sulu mit Essen versorgt. Als der falsche Green ihr das Salz vom Tablett nehmen will, gibt sie ihm einen Klapps und ein schnippisches "Was denkst du, wer du bist". Auch sie taucht noch öfters in der Folge auf, in der Regel an der Seite von Sulu, mit dem sie sich offenbar gut versteht.

Von Sulu sehen wir hier eine unbekannte und leider nicht mehr wieder gezeigte Seite. Offensichtlich interessiert er sich sehr für Botanik. Insbesondere kümmert er sich um eine Pflanze namens Gertrud, von der Rand annimmt sie sei männlich ("Eine Frau spürt sowas..."), da sie spielerisch nach ihr grapscht... Getrud erkennt übrigens, dass mit "Green" etwas nicht stimmt...

Ich finde es interessant, dass man ausgerechnet diese Folge für den Serienstart auswählte, insbesondere da hier auch mal die "private" Seite der weniger im Vordergund stehenden Charaktere beleuchtet wird und diese eine für damalige Zeiten ungewöhnlich hohe Bildschirmpräsenz haben.

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Ich finde es interessant, dass man ausgerechnet diese Folge für den Serienstart auswählte, insbesondere da hier auch mal die "private" Seite der weniger im Vordergund stehenden Charaktere beleuchtet wird und diese eine für damalige Zeiten ungewöhnlich hohe Bildschirmpräsenz haben.

Ich dachte ich hätte hier schonmal gepostet. Egal. Es gibt ja noch ein Review auf der Treknews Seite. ;)

Die Folge ist eigentlich nicht ganz soo ST typisch; bevor die Serie losging wurden Ausserirdische im SCi-Fi Bereich meist als Monster dargestellt. Vielleicht hat man deshalb diese Folge ausgewählt, weil sie den Vorstellungen der damaligen Zuschauer am nächsten kommt...

Wenn es um eine Moral in der Folge geht, so wurde diese in der Horta-Folge viel besser vermittelt.

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Ja, so ganz ST-typisch ist diese Folge vielleicht nicht, dennoch ist sie gut. Alienmonster gibt´s ja bei TOS immer wieder, ich denke da nur an "Tödliche Wolken". Ach ja, und Janice Rand war natürlich in der Folge drin und in die war ich als 11jähriger ja gleich sooooo verknallt....

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Als das Salzwesen zum Schluß getötet wird, fand ich das schon sehr untypisch brutal für Star Trek. Wahrscheinlich weil ich vorher nur TNG kannte. Da wurde zunächst immer erst versucht mit fremden Lebewesen zu kommunizieren etc... Aber hier gings wohl nicht anders.

Ich musste jetzt eben als ich das Salzwesen bildlich im Kopf hatte, etwas an ALF denken... :question:

Die Folge find ich aber sonst ziemlich gelungen.

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  • 5 Monate später...

Immer gut für eine klare 2! Auch hier noch eine klassische "gut contra böse"-Konfrontation, die mit dem Tod des "bösen" Aliens enden muß...

Die remasterte Version bot, wie schon bei der ersten Folge eine schön anzusehende hellgraue Enterprise, der Planet sah allerdings vom Orbit aus immer noch aus, wie ein rotbrauner Streuselkuchen. Da hätte ich mir einen realistischeren visuellen Effekt gewünscht, ähnlich wie die Planeten bei ENT aussehen. Auch wurde das etwas bunte und zweidimensionale Aussehen des Weltraums mit den Sternen beibehalten, wie wir es aus dem originalen Vorspann kennen. Hätte vielleicht auch etwas verändert werden können, was natürlich den look von TOS dann beeinträchtigen könnte. Auf der Planetenoberfläche wirkte alles ein wenig großräumiger als bekannt, wesentlich verändert wurde aber nichts. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man den stereotypen orangefarbenen Studiohimmel etwas aufpeppt!

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  • 3 Jahre später...

Ich habe vor kurzem wieder diese Episode gesehen. Wusste garnicht mehr das ich dazu hier schonmal was geschrieben hatte.

Nur frage ich mich jetzt wirklich warum hat man denn dem Wesen nicht das Salz was es braucht gegeben????

Verstehe ich echt nicht.Die Szene zum Schluß wo Kirk dem Wesen Salz hinhält und dieses dann immer wegnimmt wenn das Wesen näherkommt mit den Worten: "Na komm, hols dir, komm" finde ich ziemlich fies.

Wahrscheinlich musste das "böse" Alien getötet werden. Das haben die Zuschauer wohl erwartet. Picard hätte das jedenfalls glaube ich nie so gemacht.

Bearbeitet von kleintobi8_1_onDS9
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Nee, hätte Jean-Luc wohl wirklich nicht - er hätte versucht, den Salzbedarf des Wesens anderweitig zu decken. Aber auch bei ihm läufts nicht immer ganz nach Plan, man denke an die Crystalline Entity, die von Dr. Marr in die Luft gejagt wird (ok war nicht seine Schuld aber die Leutchen hätten besser mal aufgepaßt, die Gute war ja die ganze Zeit schon so ziemlich schräg drauf) oder aber auch das Weltraum-Ravioli aus "Galaxy's Child", das er aus Versehen ins Jenseits befördert (ok auch nicht seine Schuld, ich weiß, ihn triffts ja hart genug als das passiert, man siehts ihm ja an) - was ich damit sagen will, auch bei TNG kommts vor daß ein "neues" Lebewesen umgebracht wird. Wenn auch unter anderen Umständen (Unfall, Unwissenheit, verrückte Wissenschaftler).

Ich muß allerdings auch sagen daß Kirks Lösung wirklich ziemlich brutal ist. Aber der fackelt da halt nicht lang. Ich fasse es jedesmal auch nicht wenn ich mir die Folge ansehe. Aber so ist TOS eben - moralische Diskussionen ja, aber bitte nur solange wies in den Rahmen paßt - wenn das Wesen zu fies wird, wirds umgenietet.

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Betrachten wir doch mal die Situation, die zur Tötung des Wesens führt:

Es sucht McCoy in dessen Quartier auf. Da es hungrig ist, befindet der Doktor sich in absoluter Lebensgefahr. In dieser Situation versucht Kirk das Wesen von McCoy wegzulocken und es gleichzeitig auf Distanz zu halten, es also nicht näher herankommen zu lassen. Allerdings tut er dies nicht aus purer "Gemeinheit" sondern weil er das Leben seines Freundes retten und sich selbst dabei nicht in Gefahr bringen will.

Zwar mag das Schiksal des Salzvampirs traurig sein, doch sollte man auch bedenken, wie rücksichtslos dieses Wesen dabei vorgeht, an sein Futter zu kommen. Denn, obwohl in der Lage dazu und offenbar intelligent genug, kommt es nicht einmal auf die Idee einfach um Salz zu bitten, oder sich auf anderem Wege Salz zu beschaffen. Es wählt den "einfachen" Weg und tötet um zu überleben.

Das Opfer wird in seiner Nähe zunächst quasi systematisch einer Gehirnwäsche unterzogen - McCoy ist bspw. bis zuletzt fest davon überzeugt, es mit Nancy zu tun zu haben, weil das Wesen ihm diesen Gedanken in den Kopf setzt. Er denkt nicht mal im Traum daran, dass von ihr eine Gefahr ausgehen könnte - Das Wesen paralysiert darüber hinaus sein Opfer, wenn es nahe genug herankommt, so dass das Opfer sich gegen den Saugangriff nicht mehr zur Wehr setzen kann - und genau das passiert Kirk. Er ist völlig willenlos dem Angriff des Wesens ausgesetzt.

Spock versucht es - eher untypisch für einen Vulkanier - mit roher Gewalt. Doch das Wesen ist unzweifelhaft stärker als er. Spocks Schläge haben keinen Effekt auf das Wesen, mit einem Handschlag fegt es ihn durch den Raum. Zudem lässt es sich auch von einem (auf starke Betäubung eingestellten?) Phaser nicht wirklich aufhalten - erst mit dem zweiten Schuss wird es tödlich getroffen. Alles in allem ist es also durchaus verständlich, warum Pille letztendlich gezwungen ist, das Wesen - aus Notwehr! (immerhin ist zunächst Jims und dann wieder McCoys eigenes Leben in unmittelbarer Gefahr) - zu töten.

In dieser unmittelbaren Gefahrensituation im Quartier würde ich behaupten, dass selbst Jean-Luc gezwungen gewesen wäre zum Äußersten zu greifen. Auf diplomatischem Wege hätte er sicher nicht erreichen können, dass das Wesen von seinem Opfer ablässt. ;)

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Nein, sicherlich nicht - er hätte es erst gar nicht zu dieser Eskalation KOMMEN lassen. :cool: (*g*)

Natürlich ist das Salzviech für unsere Verhältnisse rücksichtslos - für seine wohl aber nicht. Menschliche Standards auf Aliens zu übertragen ist ein Fehler, der immer wieder zu solchen Situationen führt. Das Viech hat Hunger, und es fragt nicht lang, wie es was zu essen kriegt, es holt sich einfach das, was es braucht. Die Frage ist eher, warum man nicht vorher überlegt hat, wie man das Viech auf andere Weise fürs erste lahmlegt. Man muß es doch nicht gleich umbringen IMO.

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Ich würd sagen, er hätte Bones erst gar nicht so ätzend sexistisch geärgert wie Kirk von wegen "muahahaha, alte Flamme, hahaha, bring ihr Blumen, das wird die Alte mögen" und wäre die Sache nüchterner angegangen und hätte so auch viel früher gemerkt, daß alle eine andere Nancy sehen. Zur Not hätte ihn "state-the-obvious" - Troi drauf aufmerksam gemacht. Dann ein Tricorder und die Sache wäre klar gewesen. Aber ok, er hat auch das neuere Equipment und außerdem meistens eine Empathin dabei... *ggg*

Bitte, das ist alles nur scherzhaft gemeint, ich mag TOS ja. ;)

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Zwar mag das Schiksal des Salzvampirs traurig sein, doch sollte man auch bedenken, wie rücksichtslos dieses Wesen dabei vorgeht, an sein Futter zu kommen. Denn, obwohl in der Lage dazu und offenbar intelligent genug, kommt es nicht einmal auf die Idee einfach um Salz zu bitten, oder sich auf anderem Wege Salz zu beschaffen. Es wählt den "einfachen" Weg und tötet um zu überleben.

Als das Wesen eine fremde Gestalt annimt, um Uhura zu locken und sich sogar mit Suaheli verständigt, wars mir schon merkwürdig warum solch ein intelligentes Wesen nicht auf die Idee kommt um Salz zu bitten... Allerdings ist es vielleicht panikartig unter Angst davon ausgegangen das es von Kirk keines bekommt (so wie es Kirk kennt... "muahahaha, alte Flamme, hahaha" :lol:;) - nein Spaß, aber doch bat anfangs ja Prof. Crater Kirk um Salz bzw. Nancy..,aber Kirk wollte keins geben und medidinische Untersuchungen durchführen lassen)

Auf Picards Enterprise hätte man möglicherweise ein Kraftfeld ums Wesen geschlossen und ihm Salz gegeben und sich mit ihm rechtzeitig verständigt.

Wenns natürlich schon soweit gekommen ist, das das Wesen direkt jemanden das Salz aussaugt ist Notwehr angesagt. Aber das Wesen hat im Prinzip vorher (bevor es Kirk aussaugen will) um Hilfe oder Salz gebeten oder was wollte es mit: "Lenard bitte" an McCoy gerichtet eigentlich zum Ausdruck bringen?! An dieser Stelle könnte ich mir vorstellen hätte Picard die Hand zum Wesen erhoben und -da es intelligent ist- versucht mit ihm zu reden... Aber Picard hätte es in der Tat erst garnicht so weit kommen lassen. Er hätte vielleicht an das Wesen über die Schiffskommunikation appelliert und Salz und Hilfe angeboten, während Kirk glaube roten? Alarm gibt und das Wesen praktisch jagen läßt bzw.muß das Wesen das denn so auffassen.

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