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...rockt ohne Ende

BSG03/103 Meuterei auf der Astral Queen


Wie fandet Ihr die Episode?  

18 Benutzer abgestimmt

  1. 1.

    • Sehr gut
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Die Episode war, sagen wir mal Durchschnitt. Wenn auch nicht vorraussehbar.

Minuspunkte

- Die Entscheidung Rosslins "wir vverhandeln nicht mit Terroristen." --> an wen erinnert das wohl.

Sie hat ja quasi Adama dazu gezwungen ein paar Teams loszuschicken.

Da hättte ich von einer ehemaligen Leherin die sich noch in "33 Minuten" um jeden einzelnen, auch um die Gefangen der Astral Queen gesorgt hat mehr erwartet.

- Die große Schwarz-Weiß Malerei.

Die gefangen sind ja alle so böse und folgen einen charismatsichen Führer. Das hatten wir doch erst am Sonntag bei ENT.

Cornel Tigh

- Sein verhalten gegenüber Boomer und auch Starbuck. Ich habe den Eindruck, der Cornel hat was gegen Frauen in Führungspositionen.

- Auch seine Reaktion auf Bommers Liason mit dem Chief. Klar muss es Regelen geben. Aber solche Regeln, die Bezeihungen zwischen Militärangehörigen verbiten, solten durch die nächste Luftschleuse entsorgt werden.

Jetzt zu den positiven.

Kelly

- Man hat sie nach den anfängen eher als kleine Maus vond er Wartung gesehen. Jertzt sieht man dass darunter eine kleines Biest steckt.

Apollo

- Zwar hat er leativ vil KanonenbottDiplomatie betrieben, aber ich finde, er hat eine richtige Entscheidung getroffen. Seien Loyaliät gilt nicht einzelnen Personen, sondern allen Überlebenden, die natürlich eine rect stabile Führung und auch Regeln brauchen.

Starbuck.

An sie geht der Preis für de witzigste Szene der Episode. Ihre Einsatzbesprechung war cool.

Fazit:

3+

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meiner meinung nach langt es diesmal auch nur fuer ne '3'

die meisten meiner kritikpunkte wurden von den usern ueber mir schon gepostet.

hinzu kommt fuer mich nach die tatsache, dass es bei den einsatzkommandos keine ausgebildeten sniper geben soll :blink:

...man gut auch, dass man mit starbuck solch ein allround-talent an bord hat... ma guckn, was sie in der naechsten folge alles an faehigkeiten aus ihrem zauberkaestchen holt... :dumdiedum:

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...man gut auch, dass man mit starbuck solch ein allround-talent an bord hat... ma guckn, was sie in der naechsten folge alles an faehigkeiten aus ihrem zauberkaestchen holt...
Tja, eine Frau mit vielen verborgenen Talenten! - Was mich aber betrifft: ich kann mich an diesen weiblichen Starbuck einfach nicht gewöhnen...
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Bei einigen Argumenten von euch muss ich zustimmen, aber nicht bei allen.

Das Rosslin mit Terroristen nicht verhandelt und ihnen gegenüber einen Harten Kurs fährt würde ich nicht als Minuspunkt aufzählen, hat diese Geschichte doch große Ähnlichkeit mit der Gegenwart. Also ist das ein Spiegel der Gesellschaft und somit für mich ein positiver Punkt.

Rosslin war zwar Leherin und kümmert sich um alle, aber warum darf sie dann gegen Schwerverbrecher nicht anders Denken. Sie ist eben keine Persöhnlichkeit die immer einen geraden Weg geht, sie hat eben Ecken und Kanten wie jeder bei BSG, Tigh und seine Ablehnung gegen Frauen in einer Führungsposition zählt da auch dazu.

Das Menschen einem charismatischen Führer folgen, aus welchen Gründen auch immer hat uns die Geschichte bereits Bewiesen. Schwarz - Weiß Malerei? mag sein dennoch erschreckend nahe an der Wirklichkeit.

So jetzt zu einer Frage von mir.

Die Götter von Kobol stammen aus der Grichischen Mythologie?

Kann mir das Bitte einer erklären (soweit das möglich ist).

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Das kann ich so nicht stehen lassen.

- Die Entscheidung Rosslins "wir vverhandeln nicht mit Terroristen." --> an wen erinnert das wohl.
Ja was passiert wenn man mit Terroristen verhandelt? Sie wollte die Schwerverbrecher nicht als Sklaven benutzen, das ist ja auch überhaupt nicht positiv und menschenfreundlich.

Das ist kein Minuspunkt, das ist ein Punkt an die Realiät.

Die gefangen sind ja alle so böse und folgen einen charismatsichen Führer. Das hatten wir doch erst am Sonntag bei ENT.

Wie jetzt Hitler war eine Einbildung?

Ich weiß nicht ob dir die Realiät mal aufgefallen ist, aber das passiert alle Naselang.

Tigh
Dieser Man hat eigentlich nur Probleme mit sich selber. Sein Alkoholproblem bezieht sich sehr gut auf die Realität. Tigh ist ebend fertig und später werdet ihr erfahren warum.

- Auch seine Reaktion auf Bommers Liason mit dem Chief. Klar muss es Regelen geben. Aber solche Regeln, die Bezeihungen zwischen Militärangehörigen verbiten, solten durch die nächste Luftschleuse entsorgt werden.

Wieder ein Geschenk der Realität, es ist eigentlich auch nicht erlaubt beim US Militär, wo ja nun mal die meisten Entleihungen statt finden von BSG.

Außerdem hat sowas einen Grund, den ich hoffentlich nicht erklären muss.

Die Götter von Kobol stammen aus der Grichischen Mythologie?

Na ganz einfach, es ist nicht der Mythos von Griechenland kommt, sonder von Kobolt.

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Mir hat die Folge ganz gut gefallen, auch wenn sie nicht der Renner war. Ganz gute Abendunterhaltung, aber mehr eben nicht. Eindeutig zu wenige Wendungen in der Story.

Tja, eine Frau mit vielen verborgenen Talenten!
Ich weiß nicht, aber für mich ist der Charakter überfrachtet. Demnächst wird sie noch Expertin für schwere Waffen und zaubert Kaninchen aus dem Hut, oder wie? Man sollte sich mal auf ein paar andere Charaktere konzentrieren.

leativ vil KanonenbottDiplomatie
Öhm, was???

An sie geht der Preis für de witzigste Szene der Episode. Ihre Einsatzbesprechung war cool.
Also ich fand sie ziemlich platt. Für Amis mag sie ja schockierend gewesen sein, aber ich fand sie eher langweilig. Überhaupt: was hat dieser kleine Junge da verloren?

Von mir gibts ne 3+.

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Das kommt halt davon wenn man die Serie nicht als ganzes sieht. Ist genau so als würde ich bei Babylon 5 sagen, was soll dieser Mr. Morten hier was will der von Londo und warum macht der alles umsonst. Die ganze Tragweite dieser Person wird einem doch erst über die ganze Serie bewust.

Ihr habt wahrscheinlich garnicht mitbekommen WAS Apollo, Tom Zerak da versprochen hat damit er Ruhe gibt. Es ist wohl eine der wichtigsten Episoden und wird für kommende Folgen überaus wichtig. Das heist von mir gibs eine eins.

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Das ist der Boxey aus dem neuen BSG. Ohne Vater und Mutter hängt der halt öfters bei den Piloten rum und die mögen ihn vielleicht als Maskottchen...
Wer das ist ist mir schon klar. Hab ja auch die eine oder andere originale BSG-Folge gesehen^^

Allerdings fand ich den Jungen schon damals fehl am Platz. Der gehört in eine Familie, wo sich jemand um ihn kümmert, da die offensichtlich kein Weisenhaus an Board haben^^

Na ja, wie auch immer... Ich denke der Charakter wurde im Original einfach eingeführt, um die Serie mehr familienfreundlich zu gestalten.

Noch so nebenbei: Ein kleiner Junge als Maskottchen? Das finde ich ein wenig entwürdigend^^

Ihr habt wahrscheinlich garnicht mitbekommen WAS Apollo, Tom Zerak da versprochen hat damit er Ruhe gibt.
Öhm, doch. Aber die Verpackung des Inhalts ließ bei dieser Episode ein gutes Stück zu wünschen übrig. Wenn ich die Episoden nur nach Inhalt bewerten würde, bräuchte ich sie mir ja gar nicht ansehen. Da könnte ich auch n Review lesen^^
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Der Junge war auch fehl am Platz, verschwindet später aber. Es ist immerhin ein Kriegsschiff und kein Waisenhaus.

Ich bin mir bei dem Gemerkere auch nicht so sicher was ihr eigentlich wollt?

Babylon 5 war für spontan Gucker eher schlecht, wie Capitain Sisko schon sagte.

Aber wenn ich an die lockerflogigen, sry, Weichei Episoden von DS9 und/oder Voyager denke. DS9 hatte durch aus seine starken Folgen, aber die drei starken Folgen von Voyager waren ein Witz. Das war mehr eine Karikatur des Star Trek Universums.

Bei BSG läuft das alles ebend nicht so rosig ab. Die sind unglaublich Menschlich und die Charaktäre sind sogar vielschichtig. Eine Eigenschaft die ich noch nie in einer SciFi Serie erlebt habe.

Ich will endlich mal ganz klar wissen was den so schlecht war an der Folge.

Der Gefängsnisaufstand oder was genau?

Ich sehe einfach keine echten kritikpunkte, außer den Jungen.

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Das kommt halt davon wenn man die Serie nicht als ganzes sieht. Ist genau so als würde ich bei Babylon 5 sagen, was soll dieser Mr. Morten hier was will der von Londo und warum macht der alles umsonst. Die ganze Tragweite dieser Person wird einem doch erst über die ganze Serie bewust.
Babylon5 konnte mich von Anfang an fesseln, ich habe es förmlich verschlungen! Wenn aber Carhith nun den Piloten von BSG und drei Episoden gesehen hat, und zur Erkenntnis kommt:"Das ist nicht mein Ding." und dann aussteigt, so finde ich das vollkommen vernünftig. Man muß nicht eine ganze Serie durchhalten um am Ende vielleicht zur Erkenntnis zu kommen, dass sie doch einen tieferen Sinn hatte, oder nicht. Das wäre Zeitverschwendung, da guckt man besser etwas anderes. Ich bin kürzlich bei McLeods Töchter ausgestiegen, weil´s mir auf die Dauer zu langweilig wurde. Bei Stargate und Andromeda habe ich überhaupt nur je 2-3 Folgen gesehen und aufgegeben. Ist eben nicht mein Universum.

BSG finde ich derzeit interessant, denn es verspricht einigen Tiefgang, wenn auch diese Folge sehr lahm war. - Zugegeben, mir hat das alte BSG, das klassische Weltraumabenteuer, besser gefallen... Aber gut, das neue BSG ist ernster und realistischer. Wenn man mit dem Original vergleicht (und der Vergleich drängt sich auf, da dieselbe Geschichte mit denselben Akteuren erzählt wird) empfindet man das Ganze ein wenig als würde jemand Star Wars neu erzählen, ernster und realistischer - Han Solo ist jezte eine Frau, Prinzessin Leia eine frustrierte Alkoholikerin, die durch ihren Vater Darth Vader erblich negativ vorebelastet ist und Luke Skywalker wäre vielleicht ein arbeitsloser junger Junkie, der über eine fernöstliche Religion versucht den Sinn des Lebens wiederzufinden, er pilgert in ein tibetanisches Kloster und wird dort unter körperlichen Entbehrungen von Meister Yoda, einem alten Mönch, unterrichtet und auf den rechten Weg gebracht - na, lassen wir das lieber...

Ich bin derzeit jedenfalls auf jede Folge vom neuen BSG neugierig - auch wenn mir einige Dinge im Pilotfilm (siehe anderer Thread) sehr mißfallen haben und obwohl ich die neue Starbuck nicht leiden kann. Aber da sind immer diese Fragen: wer ist ein Cylone, was planen die, warum glauben sie an Gott, welche politischen und militärischen Entscheidungen fällen Roslin und Adama, wie geht das Leben auf Caprica nach dem Holocaust weiter, warum spukt Nr.6 in Baltars Kopf und wann wird er endlich als Verräter entlarvt etc. ...

Ich will endlich mal ganz klar wissen was den so schlecht war an der Folge.

Der Gefängsnisaufstand oder was genau?

Sie war einfach langweilig und vorhersehbar. Klar, dass die Zarek (Richard Hatch) nicht umlegen und mit den Gefangenen eine Einigung erzielen. Das Verlangen nach Erhaltung der Demokratie war einfach eine durchaus berechtigte Forderung (schon in der letzten Folge sagte Adama zu Roslin, dass das Militär keine Polizeiaufgaben übernehmen dürfe, denn diese Gewalten müssen getrennt bleiben), bei der man nicht erwarten konnte, dass sie auf taube Ohren stößt. Den Gefangenen das Schiff zu überlassen, hingegen, ist etwas weniger nachvollziehbar, denn wie Adama richtig sagte: das Schiff selbst ist schon eine Waffe.

Wer das ist ist mir schon klar. Hab ja auch die eine oder andere originale BSG-Folge gesehen^^

Allerdings fand ich den Jungen schon damals fehl am Platz. Der gehört in eine Familie, wo sich jemand um ihn kümmert, da die offensichtlich kein Weisenhaus an Board haben^^

Na ja, wie auch immer... Ich denke der Charakter wurde im Original einfach eingeführt, um die Serie mehr familienfreundlich zu gestalten.

Boxey hatte beim alten BSG durchaus seine Berechtigung, immerhin war er ja der Sohn jener Frau, die Apollo geheiratet und bald darauf verloren hat - damit gehörte er zur Familie von Commander Adama und Apollo war alleinerziehender Vater. Im neuen BSG sollte es in der Flotte allerdings schon irgendeine Einrichtung für Kriegswaisen geben, denn Boxey ist sicher nicht der einzige. Wäre schön, wenn darauf einmal eingegangen würde....

Facit: für mich ist das neue BSG momentan keine Zeitverschwendung, trotz einer ziemlich langweiligen Folge, denn sowas gibt es bei jeder Serie. Sollte ich allerdings im Wiederholungsfalle von der Serie öfter enttäuscht werden, würde auch ich keine Zeit daran verschwenden, sondern lieber Babylon5, TNG, DS9 oder das alte BSG gucken.

Bearbeitet von Lt.Cmdr. Carl F. Gatlin
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Sie war einfach langweilig und vorhersehbar. Klar, dass die Zarek (Richard Hatch) nicht umlegen und mit den Gefangenen eine Einigung erzielen. Das Verlangen nach Erhaltung der Demokratie war einfach eine durchaus berechtigte Forderung (schon in der letzten Folge sagte Adama zu Roslin, dass das Militär keine Polizeiaufgaben übernehmen dürfe, denn diese Gewalten müssen getrennt bleiben), bei der man nicht erwarten konnte, dass sie auf taube Ohren stößt. Den Gefangenen das Schiff zu überlassen, hingegen, ist etwas weniger nachvollziehbar, denn wie Adama richtig sagte: das Schiff selbst ist schon eine Waffe.
Okay, das ist etwas was ich nachvollziehen kann. Ich finde nur das mal gerade als alter BSG Fan sowas doch schon kennt. Die haben dauernt mehr oder weniger gute Abenteuer erlebt in den sie einfach nicht sterben konnten, aber ehrlich gesagt ist das bei jeder Folge so.

Ich glaube die späteren Folgen werde dich auf keinen Fall enttäuschen.

BSG finde ich derzeit interessant, denn es verspricht einigen Tiefgang, wenn auch diese Folge sehr lahm war. - Zugegeben, mir hat das alte BSG, das klassische Weltraumabenteuer, besser gefallen... Aber gut, das neue BSG ist ernster und realistischer. Wenn man mit dem Original vergleicht (und der Vergleich drängt sich auf, da dieselbe Geschichte mit denselben Akteuren erzählt wird) empfindet man das Ganze ein wenig als würde jemand Star Wars neu erzählen, ernster und realistischer - Han Solo ist jezte eine Frau, Prinzessin Leia eine frustrierte Alkoholikerin, die durch ihren Vater Darth Vader erblich negativ vorebelastet ist und Luke Skywalker wäre vielleicht ein arbeitsloser junger Junkie, der über eine fernöstliche Religion versucht den Sinn des Lebens wiederzufinden, er pilgert in ein tibetanisches Kloster und wird dort unter körperlichen Entbehrungen von Meister Yoda, einem alten Mönch, unterrichtet und auf den rechten Weg gebracht - na, lassen wir das lieber...

Ich finde persönlich das sich das sehr geil anhört. Weg vom Märchen, aber dafür mit der Chance auf viel Story die zum nachdenken anregt.

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So, etwas spät, aber hier mal meine Meinung zu der Episode:

Kritik:

Eine hochinteressante Episode. Auch dieses Mal gibt es keine großen Kämpfe mit den Zylonen, aber dafür neben dem Haupthandlungsstrang um die Revolte auf der Astral Queen viele kleine Nebenhandlungen. Und gerade diese Nebenhandlungen machen diese Folge so faszinierend, weil sie vieles andeuten, und für den weiteren Verlauf der Serie zahlreiche Möglichkeiten öffnen, wie sich die Geschicke der Galactica und ihrer Crew weiterentwickeln können. Das gibt dem Zuschauer die Möglichkeit, eigene Überlegungen anzustellen, und zu raten, was wohl noch kommen mag. Viele Rätsel ranken sich vor allem um Boomer:

Boomer und Helo irren auf Caprica umher, auf der Suche nach anderen Menschen. Höchst pikant, weil Helo damit, ohne es zu ahnen, die Zylonen möglicherweise direkt zu den letzten überlebenden Kolonisten führen könnte.

Oder die Boomer an Bord der Galactica - faszinierend, wie sie den Menschen Tyrol durch seine Liebe zu ihr, die ihn für ihre Fehler blind sein lässt, um den Finger wickelt und für ihre Zwecke instrumentalisiert. Sie macht dies fast noch geschickter als Nummer 6.

Apropos: Was will sie mit dem Atomsprengkopf? Da es ihr schon gelungen ist, Balthar die Worte direkt in den Mund zu legen, zu was kann sie ihn noch bringen? Oder wird Nummer 6 mit Boomer gar zusammenarbeiten, um ihr den Sprengkopf in die Hände zu spielen, und damit die Galactica zu vernichten?

Viele Möglichkeiten tun sich hier auf - diese Folge lässt deutlich mehr Fragen offen, als sie beantwortet, und macht daher zwangsweise Lust auf die nächste Folge.

Dennoch hat die Revolte auf der Astral Queen auch einen eigenständigen Plot.

An dieser Stelle sei erwähnt: Meuterei nenne ich das nicht, denn das ist dem Wortsinn nach nämlich eigentlich etwas völlig anderes - der englische Originaltitel ´Bastille Day´ ist da schon wesentlich besser, weil er das Grundsätzliche, worum es in dieser Folge geht, mit der Anspielung auf den Sturm der Bastille, viel besser trifft.

Es geht nämlich um elementare Fragen des staatlichen Zusammenlebens und des Regierens. Ja, es ist richtig: Roslin ist nicht gewählt worden. Aber sie muss sich, falls sie noch so lange leben sollte, Wahlen stellen. Apollo tut nichts anderes, als diese Regeln einzuhalten - das Problem dabei ist nur, dass es den Anschein erweckt, die Regierung sei auf die Forderung des Terroristen Zarek eingegangen. Und das kann Roslin natürlich nicht machen. Auch wenn sie gewiss den demokratischen Werten der kolonialen Verfassung folgen mag, kann sie nicht direkt der Forderung nach Demokratie aus dem Munde Zareks Folge leisten, was ihn, den Terroristen, gut und sie, die Frau, die sich für das Überleben von knapp 50.000 Menschen eingesetzt hat, schlecht aussehen lässt. Ein sehr cleveres Vorgehen.

Damit lassen sich auch Fragen direkt auf die heutige Welt übertragen - so zum Beispiel die Perspektive, von der aus Zarek gesehen wird. Ist er ein Terrorist? Oder vielleicht doch ein Freiheitskämpfer, der für die Rechte der ausgebeuteten Kolonie Sagittara gekämpft hat?

Überhaupt ist die Rolle von Zarek mit Richard Hatch ideal besetzt. Der Apollo der alten Galactica-Serie spielt nun diese finstere Figur, die aber von leuchtenden Idealen geleitet wird, oder es zumindest früher wurde. Kein Wunder also, dass sich der neue Apollo von seinem Buch angetan fühlte, denn Zarek ist nichts anderes als ein Apollo auf Abwegen, einer, der im Kampf für das in seinen Augen Gute Regeln gebrochen hat, und Grenzen bei weitem überschritten hat, so dass sich sein vermeintlicher Kampf für das Gute durch die Art seines Kampfes ins Böse verkehrt hat.

Zarek und Apollo sind sich sehr viel ähnlicher, als man es auf den ersten Blick meinen mag.

Auch hier sind noch viele interessante Gespräche und Gedankengänge zu erwarten.

Fazit:

Insgesamt eine wirklich gute Folge, ohne Knalleffekte. Aber dafür legt sie Handlungsstränge, die ähnlich wie die Äste eines Baumes wachsen, und sich an ihren Enden immer weiter aufspalten und immer neue Möglichkeiten des Wachstums in Aussicht stellen.

Gleichzeitig ist die Figur des Zarek, dieses gefallenen Apollos, eine Bereicherung, und der Plot regt zum Nachdenken an. Weiter so!

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  • 2 Jahre später...

Auch die dritte Folge der ersten Staffel wurde über das Versorgungsproblem eingeleitet und brachte ein weiteres Problem zu Tage. Mit 1500 Gefangen an Bord eines Schiffes hat man Individuen in der Flotte, die eigentlich für die Menschheit in der momentanen Situation nicht tragbar sind. Groß ist der notwendige Aufwand, um sie zu versorgen und vor allem auf sie aufzupassen, in einer Zeit, in der man den Kopf voll anderer Probleme hat. Trotz dessen braucht man sie nu. Als Arbeitskräfte für Schwerstarbeit, die keiner machen möchte.

Wunderbar war in dieser Rolle natürlich der Gastauftritt von Richard Hatch. Er war genial eingebaut und verkörperte sie einwandfrei.

Die Folge sprach auch ein weiteres Problem an: Irgendwann werden de noch verbleibenden Menschen darauf kommen, dass Roslin nicht von ihnen erwählt wurde. Meist dann, wenn es ihnen nicht so gut geht, wie jetzt. Irgendwann werden Leute kommen, die meinen es besser zu können und ihr den Platz streitig machen. Da sie nicht offiziell gewählt wurde, werden diese Leute zunächst hintenrum die Meinung gegen sie aufbringen. Dies kann dann in Wahlen oder in einer Rebellion / Bürgerkrieg enden.

Ich finde, dass das Thema gut eingebaut wurde und durch Apollo toll gelöst. Allerdings brach der Konflikt zwischen Adama und seinem Sohn neu auf. Der Soldat erwartete, dass sich sein Sohn auf seine Seite stellt. Dieser wollte jedoch neutral bleiben, wobei aus meiner Sicht schon die Annahme der Funktion des militärischen Beraters der Präsidentin ein Affront gegen Adama war, zumindest aus seiner Sicht und nach ihrer bisherigen Vergangenheit. Durch diese Tei der Geschichte wurden die Charaktere nochmals dargestellt: Adama als geradliniger Soldat und Apolle, der Soldat, der über den Tellerrand hinausschaut und auch politisch denken kann.

Und Gaius Baltar? Was will er mit dem Plutonium? Will er bzw. seine geistige Eingeberin wirklich einen Detektor bauen? Ich weiß es nicht. Wie bereits gesagt ist sein Charakter am diffizilsten angelegt!

Eine gute Folge, die neue Probleme aufbrachte und die Charaktere weiter vertiefe, jedoch sicher nicht die beste bisher war.

Und zu den Kommentaren:

Roslin darf nicht verhandeln. Ich bin auch ein Verfechter, dass Verhandlungen mit Terroristen einen Staat nur schwächen. Was würde sie gewinnen? Nur die Tatsache, dass andere an ihrer Stärke zweifeln, dass andere Schiffe dasselbe versuchen könnten etc. pp.

Nur ihre Einstellung fand ich komisch. Die Schwerverbrecher waren zu Zwangs-/Schwerstarbeit verurteilt, sollen dann aber nicht für die anderen Arbeiten, weil sei dann wie Sklaven behandelt werden würden? Hallo. Zwangsarbeit von Gefangen ist in gewisser Weise Sklavenarbeit. Sie erhalten dafür nicht viel mehr als Wasser und Brot. Dies ist ihre Strafe, die sie für eine Straftat erhalten haben.

Entweder ich entscheide mich sie als freie Menschen zu behandeln oder als Gefangene. Aus meiner Sicht sollten sie sich die Freiheit jedoch erst einmal verdienen, so wie es Apollo vorgeschlagen hat.

Die Folge passt sich in das Gesamtkonzept sehr gut ein. Ich denke auch BSG ist als Gesamtes zu sehen und nicht als einzelne Episode.

Und der durchschaubare Plot. OK, da muss ich schon zustimmen, dass die Forderungen der Gefangenen und wie sie gelöst wurden zu einfach und durchsichtig waren. Auch das Klischee von Gefangenen wurde bedient, als sich einer an Cally vergehen wollte. Musste dies sein?

Bearbeitet von Polarus
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