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...mit dem murkligen Geschmack der Sympathie

Endgame einer jahrzenten langen Franchise


Empfohlene Beiträge

Das langsame sterben der Trekkies

Nach dem Ende von Enterprise, und frühestens nach dem Ende der TNG Serien, ist wohl die Ära des Trekkie Franchises besiegelt. Niemand kann wohl ewig in der Vergangenheit hängen, da hilft auch das große StarTrek Universum dauerhaft nicht weiter, auch wenn die StarTrek Wiki mit 20.879 Artikeln auch noch so gigantisch, umfangreich, bemüht und detailiert ist. Aber nach 10 Jahren ohne neuen Input ist die Luft raus..

Heute ist StarTrek gleichbedeutend mit Transformers 2 oder anderen Blockbuster Filmen.

Auch wenn ich Fanfiction für ne tolle und leidenschaftliche Sache halte, so denke ich nicht, dass sie dauerhaft ne einigermasen große Fanbase halten kann.

Wie seht ihr das? Dies ist vorallem auf die User bezogen, die hier in den goldenen Jahren aktiv im Forum dabei waren bzw. spätestens noch die XI Diskussion mitgemacht haben und mit viel Zufall vielleicht einmal in nen paar Monaten hier vorbeischauen.. Interessant ist auch, in welche Richtung euch eure medialen Interessen nun gezogen haben? Vielleicht haben viele neue Lieblings-Serien gefunden oder sind gar bei WoW gelandet. (Gott behüte!)

Ich denke, in 10 Jahren gibt es keinen Trekkie mehr unter 35 Jahren, bzw. wird ihre Anzahl in diesem Jahr die gleiche Anzahl haben wie heute Perry Rhodan Fans.

Bearbeitet von Mountain
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Sorry jetzt für den Doppelpost! Aber ich sehe immer wieder mehr als 20 Besucher hier im Forum, gerade die Meinung der inaktiven User würde mich interessieren, was sie vom langsamen aussterben des Trekkie Franchises halten, da sie sicher mal hier Member waren und aktiv mit diskutiert haben..

Für mich is das nen Aufruf zum Nachruf für alle, die bei einer tollen Community mitdiskutiert haben.. für alle zehntausende registrierte Mitglieder, die vielleicht hier und da noch nachlesen.. und leider sich seit Jahren nicht mehr gemeldet haben.

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Meine Sicht der Dinge habe ich ja schon im wenig-los-Thread kundgetan und sie ist Deiner recht ähnlich. Ich nehme auch an, dass es immer weniger und zu einem Ende kommen wird. Die Neuauflage von Star Trek wird nicht dazu gedacht sein, das Franchise im bisherigen Sinne wiederzubeleben. Möglicherweise mag es eine Reihe von Filmen geben, vielleicht kommt auch eine Serie im Stil des Filmes bzw. der Filme, die allesamt anders sein werden als wie Star Trek zuvor war. Ich will keine Grundsatzdiskussion über die Qualität oder "Trekkigkeit" der Neuauflage aufwärmen und sage nur, sie gefällt mir nicht so gut wie die alte Version. Dauerhaft bei der Stange gehalten wurden die Alt-Fans sicherlich durch eine über Jahre durchgehende Versorgung mit neuen Episoden, die es jetzt nicht mehr gibt. Die Filme waren sowas wie das Tüpfelchen auf dem i. Da frage ich mich gerade (wieder?), wie es um Star Wars stünde, hätte es die Prequel-Trilogie nicht gegeben. Weiterentwickelt wurde Star Wars für Fans sicherlich am meisten durch die Literatur, die mich aber weder bei SW noch ST so recht interessiert. Ähnlich sieht's bei Fan Fiction aus. Das ist nett, aber da es nicht offiziell ist, wirkt es auf mich irgendwie nicht "echt", auch wenn bestimmt Mühe und Qualität drin steckt. *grübel*

Für mich kommt auch nur neues ST, wenn's in bewegten Bildern kommt. Dazu zählen auch bedingt PC-Spiele, womit ich mich heute generell nur noch wenig beschäftige. Wer am neuen ST Gefallen findet, wird das am Leben halten, aber ich glaube nicht, dass es eine große und treue Fangemeinde gewinnt. Der letzte Film ist in meinen Augen schnell, schnell austauschbar und schnell wieder vergessen. Ich sehe da nicht den Charme oder die Einzigartigkeit/Alleinstellungsmerkmal, die ihn zu einem Massenphänomen machen könnten. Avatar war so ein gigantischer Hype, aber offenbar so substanzlos, dass nach der Euphoriewelle doch jetzt kein Hahn mehr danach kräht? Die Ära Star Trek als ein solches Phänomen von Dauer sehe ich als vergangen an.

(Bei Stargate sehe ich das ähnlich, konnte aber auch mit SG:U gar nichts anfangen. BSG mit seinem Handlungsbogen und krrrassen Ereignissen war so eine Serie, an der ich so richtig viel Freude hatte, die ich aber kein zweites Mal so fasziniert verfolgen kann.)

Meine derzeit einzige halbwegs regelmäßige Fernsehsendung ist TNG auf Tele 5. Vielleicht noch das ARD/ZDF-Morgenmagazin (oder wie's heißt) beim Happen Frühstück vor der Arbeit. <_< Ansonsten gibt's gelegentlich The Clone Wars, wenn ich es nicht einfach vergesse, oder ich grabe mal wieder DVDs von ST, SW oder B5 aus. Da muss aber auch eine Zeit vergehen, ehe ich mir nochmal ansehe, was ich eh schon kenne. Daneben gibt's Fantasy-Zeugs, oder vielmehr gab es, denn da fesselt mich auch nichts neues, sofern es denn etwas neues gibt. Wenn aus den Bereichen Sci-Fi oder Fantasy etwas in der Glotze oder im Kino läuft, schau ich mal rein. Den nächsten mit Film mit Namen Star Trek werde ich mir wahrscheinlich trotzdem einfach aus Neugierde angucken.

Vielleicht wagt sich irgendwann ein Autor an ein neues, modern (aber trotzdem besonnen) präsentiertes Werk, das irgendeinen Namen hat, und in dem TNG drin steckt.

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Das Problem an Nu!Trek ist, daß es zwar neue Fangirls angezogen hat, jene aber zu der Generation gehören, die sich nicht mehr auf ein einzelnes Franchise festlegt und sich für die Zeit in der es keinen Film gibt auf was anderes konzentriert. Es wird unter ihnen keine Trekkies geben, die stundenlang über die moralischen Aspekte in dieser und jener Szene diskutieren - weil der Film keine moralischen Fragen aufwirft. Das neue Star Trek ist auf eine neue Zielgruppe zugeschnitten, für die es immer bunter, schriller, heller und schneller gehen muß in Filmen und die sich bei den moralischen Diskussionen einer TNG-Folge zu Tode langweilen (nach eigenen Aussagen). Man kann nun sagen, Star Trek geht mit der Zeit - das Problem ist nur, daß es dabei seine Identität verliert bzw. verloren hat (ich beziehe das übrigens auch auf Nemesis) - und daher auch auf Dauer meines Erachtens nach in der Tat keinen Bestand mehr haben wird bzw. im besten Fall ein Fandom unter vielen sein wird, welches von den üblichen Kreisch-Fangirls besiedelt ist die nur über das Aussehen der Schauspieler diskutieren.

Das, was Star Trek über Jahre am Leben gehalten hat, war der Enthusiasmus der Trekkies der ersten und zweiten Stunde. (Ich war einer der seltenen Nemesis-Quereinsteiger, ich zähl mich nicht mit rein.) Und viele dieser Trekkies wurden bereits vor längerer Zeit vergrault durch Serien wie Enterprise. Die, die blieben, hofften, daß es besser wird - und bekamen Nemesis und dann Trek XI serviert. Ich kann es ihnen nicht verdenken, daß sie dem Franchise den Rücken gekehrt haben.

Ich für meinen Teil machs genauso - ich bin aus nostalgischen Gründen noch in den Foren und weil ich dort natürlich auch Freunde gefunden habe, aber mit dem momentanen Star Trek möchte ich nichts zu tun haben. Ich schaue ohnehin nur TOS und TNG, das reicht mir vollkommen.

Ich mag da auch vielleicht anders sein dadurch daß ich ja Sir Patrick Stewart Fan bin - er hat nunmal sehr viele Fans unter den Trekkies und ich halte die Leute einfach gerne auf dem Laufenden, was ihn betrifft. Auch dies ist ein Grund aus dem ich noch in den Foren bin. Ich bin da aber heutzutage meistens eher als Sir Patrick Fan unterwegs und weniger als Trek-Fan.

Ums kurz zu sagen: In der heutigen Zeit ist für etwas wie das damalige Star Trek mit seinen moralischen Zeigefinger-Episoden kein Platz mehr. Vielleicht wird sich das irgendwann mal wieder ändern, aber momentan sehe ich da eher schwarz.

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Ich denke das wesentliche Problem ist, dass sich das bisherige einfach erschöpft hat. Letztendlich ist das einzig neue was für Star Trekt kommt entweder ein Fan-Film oder das neue Spiel "Star Trek Infinite Space".

Diese Sachen bieten aber nunmal nicht besonders viel. Letztendlich wird es dadurch stiller.

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MrPicard hat schon die meisten Punkte abgedeckt. Der Niedergang begann mit ENT und fand seinen Höhepunkt im Abrams Fanfilm. Dabei wäre es kein Problem das Abrahms den Streifen gemacht hat, sondern dass man ein natürlich gewachsenes Universum das knapp 45 Jahre bestand hatte über den Haufen geworfen wurde, nur damit sogenannte Autoren erstens nicht Überfordert und zwotens Ihre üblichen 0815 Storys absetzen konnten, die Logiklöcher aufwiesen, dass darin alle bekannten schwarzen Löcher sich darin verstecken könnten.

Erschreckender war aber die Tatsache das Leute, die zuvor für sich einen hohen Anspruch reklamierten aufeinmal diesen Film als gelungen bezeichneten. Auffallenderweise sind die Meisten auch fans von anderen Abrams Werken.

Vermutlich auch das wahrscheinlichste Kritierium warum man Abrams für den Film überhaupt Angagiert hatte. Ich Bezweifle noch immer dass der gleiche Film genauso erfolgreich wäre, wenn Abrams nicht dahinter gestanden hätte.

Sein Name und die Tatsache dass seit Jahren nichts mehr nach dem Serienfinale von ENT und Nemesis gekommen waren, sowie die Promotion hatten den Film letztenendlich gepuscht.

Nun schlage ich wieder den Bogen zum Thema. Franchise Technisch war Star Trek 11 bei mir der Absolute Todestoss. Sofern diese Farce nicht wieder ausgebügelt wird, wird Paramount von mir keinen Cent mehr sehen was die Neuaflage angeht.

Wäre nicht das RPG hier im Board, so wäre auch ich schon lange nicht mehr dabei.

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Als ob es der Untergang der Welt wäre, wenn es kein weiteres Star Trek geben würde. Es ist doch "blos" eine Fernsehsendung.

Klar, Star Trek hat mich durch meine gesamte Jugend begleitet und mir viele schöne Stunden bereitet. Doch meine Welt geht nicht unter wenn's irgendwann wirklich vorbei ist. Fehlt es mir regelmäßig auf neue Folgen zu warten und mich dann mit Anderen drüber auszutauschen? Klar.

Ausserdem denke ich auch nicht, das die Fans "aussterben". Sie werden einfach nur inaktiv in den Foren, warum soll man den selben Kram wieder und wieder durchkauen? Viele wandern ab und suchen sich neue Betätigungsfelder. Und damit folgen sie mehr oder weniger Shatners einstige viel Empörung erzeugende Aussage "Get a Life!".

Das es in 10 Jahren keine Star Trek Fans unter 35 gibt halte ich für unwahrscheinlich. Alleine schon deswegen weil viele Trekkies auch selbst Kinder haben und so irgendwann wenn auch nur durch Zufall ihre Kinder dem ganzen Trek-Universum aussetzen. Und so hat's bei mir ja auch damals angefangen....mit einer 20 Jahre alten Serie aus den 70igern...

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Weltuntergang würds ich nicht nennen, aber es ist halt schon irgendwo nicht schön, wie Genes Ideen mit Füßen getreten werden nur um sich der "Zeit anzupassen". Man muß sich nicht wundern daß viele der alten Fans abgewandert bzw nur noch selten in den Foren sind. Klar ist auch die Tatsache, daß es zu den Serien nicht mehr viel zu diskutieren gibt ein Faktor, aber ich denke mal, das Problem liegt etwas tiefer. Eine generelle Unzufriedenheit mit dem Franchise und wie es gehandhabt wird kommt dazu, zumindest bei den meisten alten Fans.

Ich wage hier sogar mal zu sagen, daß es mir jetzt bereits schon lieber wäre, es gäbe gar kein Star Trek mehr - dann würde diese Farce mit Nu!Trek endlich aufhören und irgendwann in der fernen Zukunft käme vielleicht wieder jemand und macht eine gescheite neue Serie. Hat doch damals mit TOS und TNG auch funktioniert. ;) (Ok da wars Gene selbst, das gilt wohl nicht, ich weiß.)

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Hi,

ich bin ja mehr oder weniger nur noch hier im FF Bereich tätig und zähle mich zur Zunft der FF Schreiber. Dieses Thema finde ich allerdings doch so interessant, dass ich meine Meinung dazu auch mal schnell in die Runde werfen möchte. Ich persönlich denke nicht, dass es in 10 Jahren keine Trekkies mehr gibt. Ich werde wohl immer in irgendeiner Form ein Trekkie bleiben, denn wie naturalborntrekie bin auch ich damit aufgewachsen und hatte ebenfalls richtig schöne Stunden damit. Die ich sogar heute noch habe. Ich bin 1987 mit dem Start von TNG (mit 7 Jahren) mit Star Trek angesteckt worden und seither ist mein Fieber fast unverändert, hat sich aber mehr auf den kreativen Bereich verlagert. Ich hatte immer ein Leben neben Trek und es ist für mich nicht das wichtigste auf der Welt aber zum abschalten gibt es für mich nur wenig, das besser ist. Mit DS9, meiner Lieblingsserie war die Begeisterung am größten aber ich kann auch allen anderen Serien etwas abgewinnen, ebenso von Ent. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich es bedauere, dass diese Serie vor der Zeit eingestellt wurde. Nemesis und ST XI fand ich zwar durchwachsen, aber ich sehe tagtäglich in meinem Forum und an vielen anderen Stellen, dass Star Trek noch lange nicht gestorben ist. Ich persönlich versuche mit meinen Geschichten meinen kleinen Beitrag dazu zu leisten, bastle in Photoshop und stelle mir einen Uniformenfundus zusammen, den ich für meine Fotomanipulationen verwende. Also Star Trek ist definitiv nicht tot. Ich will ja keine werbung machen, aber in meinem Forum zum Beispiel, dass sich fast ausschließlich mit Artworks der verschiedensten Richtungen beschäftigt steppt diskussionsmäßig der Bär. Es sind dabei Trekkies der ersten Stunde vertreten, ebenso der zweiten Generation wie ich und auch welche, die durch den neuen film dazu gekommen sind. Ich schlussfolgere daraus, dass es absolut keinen Grund gibt ST für Tod zu erklären. Manche FFs, die ich kenne sind teilweise so gut wie die Serien und brauchen sich nicht zu verstecken. Es steckt eine riesen Arbeit dahinter, die selten abnehmer findet. Aber ich persönlich sehe meine FF Tätigkeit als Hommage und als Versuch an, das ST Universum zu erweitern und anderen ST Fans weiterhin Freude zu bereiten. Klar sind wir ambitionierte Amateure, nicht mehr und nicht weniger aber die Hauptsache ist, man lässt sich den Spaß nicht verderben. Und den habe ich mit fast 32. Jahren nach wie vor. Auch STXI steht in meinem Regal und so wird auch dessen Nachfolger seinen Weg dorthin finden. Auch wenn ich hoffe, dass wir eines Tages wieder eine Serie aus dem uns bekannten Universum auf den TV Schirm bekommen. Denn meine Erfahrung mit meinen Co Autoren sagt mir, es sind noch lange nicht ALLE Geschichten erzählt, noch lange nicht alle Diskussionen geführt worden.

Ich persönlich würde mich freuen wie ein Schneekönig, wenn ich folgende News bekommen würde:

1. Star Trek - Titan startet im TV

2. Star Trek - Excelsior

3. Geschichten über die Abenteuer der Ent-B und C

und und und. Ich könnte ewig so weiter machen.

FAZIT: Star Trek ist nicht tot und die Trekkies sterben auch nicht aus. Sie haben sich eben nur etwas verlagert und in manchen Fällen spezialisiert und ich für meinen Teil weigere mich, ST sterben zu lassen. Ich werde weiter schreiben und wenn ich es nur für mich mache. Wenn es sonst noch jemand liest, dann ist das ein toller Bonus der mich freut aber zuerst schreibe ich für mich.

Gruß

J.J.

Bearbeitet von Admiral J.J. Belar
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Ich schreibe ja auch Fan Fiction (wobei sich auch das momentan etwas verlagert hat auf Kurzgeschichten, da ich die lange Geschichte, die ich erzählen wollte und unbedingt zu Ende bringen wollte auch geschafft habe), aber auch da ist eine Entwicklung zu beobachten die mir überhaupt nicht gefällt, ich hab mich auch da fast komplett zurückgezogen. Manche der neuen Fans schreiben tatsächlich auch - aber so furchtbares Zeug daß mans gar nicht mehr ansehen will. Am schlimmsten wirds, wenn sie sich an TOS versuchen und Chekov dann "Chek" heißt und Uhura "Ny" und die Charaktere reden wie amerikanische Teenager heutzutage. Ich hab jetzt schon lang in keine Community mehr geschaut in der sie ihren Senf posten, kann sein, daß sie das Interesse verloren haben (ich hoffs), aber was mit diesen Trek XI Fangirls an mieser Fan Fic angeschwemmt wurde war einfach nur bestürzend. Viele der etablierten Schreiber standen dem völlig entsetzt gegenüber - ich auch, obwohl ich ja nur für TNG 'zuständig' bin und sie das zum Glück weitestgehend in Ruhe ließen.

Klar gabs schon immer schlechte Fan Fic und wirds auch geben, aber daß eine derartige Welle an Mist hereinschwappt, das war neu...

Aber auch im Fan Fic Bereich herrscht ne generelle Flaute, zumindest was TNG-Slash angeht. Das sah vor ein paar Jahren noch anders aus, und da lief die Serie auch schon nicht mehr, also daran kanns nicht nur allein liegen. Die Schreiber sind einfach abgewandert bzw. haben sich anderen Fandoms zugewandt. Also auch im Fan Fic Bereich sind die Trekkies nicht mehr so zahlreich - zumindest nicht mehr die, die Dinge schreiben, die man auch LESEN will...

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Ich schreibe ja auch Fan Fiction (wobei sich auch das momentan etwas verlagert hat auf Kurzgeschichten, da ich die lange Geschichte, die ich erzählen wollte und unbedingt zu Ende bringen wollte auch geschafft habe), aber auch da ist eine Entwicklung zu beobachten die mir überhaupt nicht gefällt, ich hab mich auch da fast komplett zurückgezogen. Manche der neuen Fans schreiben tatsächlich auch - aber so furchtbares Zeug daß mans gar nicht mehr ansehen will. Am schlimmsten wirds, wenn sie sich an TOS versuchen und Chekov dann "Chek" heißt und Uhura "Ny" und die Charaktere reden wie amerikanische Teenager heutzutage. Ich hab jetzt schon lang in keine Community mehr geschaut in der sie ihren Senf posten, kann sein, daß sie das Interesse verloren haben (ich hoffs), aber was mit diesen Trek XI Fangirls an mieser Fan Fic angeschwemmt wurde war einfach nur bestürzend. Viele der etablierten Schreiber standen dem völlig entsetzt gegenüber - ich auch, obwohl ich ja nur für TNG 'zuständig' bin und sie das zum Glück weitestgehend in Ruhe ließen.

Warum Überrascht mich das nicht in geringster Weise? :help::sofa::devil:

Und wieso kommt mir da noch eine Szene aus der zwohundersten SG1 Folge in den Sinn wo man die Protagonisten auch wieder zu "Kinder" gemacht hat. *Schüttel*

@ JJ

Gerade daran, dass es Hobby Autoren gibt die das bisherige ST Universum am Leben erhalten, ergänzen und erweitern können zeigt doch dass die Begründung der Hauptberuflichen Autoren im Grunde nur eine faule Ausrede ist, damit diese Ihren 0815 Hirn und Bauchfrei Kram loswerden können.

Das Schlimmste ist ja noch, dass dies sogar ein Indikator für "Qualität" zu sein scheint. Wer weis vielleicht ist JJ Abrahms der Dieter Bohlen für Hollywood? Es würde vieles erklären.

Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich z.B. mit ENT nie so warm werden konnte. Aber im Gegensatz zu Nu Trek hält sich sogar noch ENT sklavisch an das bisherige und ist Qualitativ noch um Lichtjahre dem Abrams Werk Überlegen.

Also streicht euch den Tag im Kalender mit einem 10 Liter Eimer aus dem Baumarkt an, denn oft lasse ich nicht solche wohlwollenden Worte zu ENT vom Stapel.^^

Bearbeitet von CptJones
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Star Trek ist nicht Tot und wird auch nicht so schnell aussterben. Ich für meinen teil bezeichne mich trotz der Tatsache das mir STXI sehr gefallen hat immer noch als Trekkie. Wobei dies aber auch mit verschiedenen sachen zu tun hat.

1. Ich baue Modelle und muss dazu sagen das seit ST XI gerade die Classic sachen in Online Shops laufen wie Hulle und die dazugehörigen Bausatzvorstellungen und Bauberichte in den Foren sehr stark zugenommen haben. (Baue ja auch selbst die Modelle. (Nächstes Jahr wird eine TOS Enterprise in 1/350 erscheinen die ca 1m groß ist)

2. Ich kann mich auch jetzt noch vor einens der vielen STAR TREK Spiele setzen und habe Spaß dran es zu Zocken auch wenn STO nicht unbedingt dazu gehört aber es gibt da gute sachen dabei. Bridge Commander z. B. hat eine sehr große Fangemeinde die sich sogar in Clans aufteilt.

3. Die neuen Star Trek Bücher sind sehr gut. Gerade die von David Mack, da diese mit der Vanguard Reihe sehr gut ins TOS Universum Passen.

Ich könnte jetzt weiter aufzählen was mir für meinen teil als Trekkie momentan immer wieder freude macht mich mit Star Trek zu beschäftigen, aber das würde ewig dauern.

Wie gesagt aus meiner sicht ist Star Trek (egal in welcher Form) nicht Tot zu kriegen, zumindest solange wie es Leute gibt die drüber reden.

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Als ob es der Untergang der Welt wäre, wenn es kein weiteres Star Trek geben würde. Es ist doch "blos" eine Fernsehsendung.
Richtig! Und es ist in Ordnung, wenn Star Trek für Fans die wichtigste Nebensache der Welt ist, wie für viele andere etwa Fußball (was mich gar nicht interessiert), aber zum Lebensinhalt sollte es nicht werden! - Da gehört man dann schnell in Therapie... Star Trek hat mich seit der Erstausstrahlung im ORF 1972 ein Leben lang begleitet, denn ich habe mich seit ich 5 Jahre alt war und gehört habe, dass Apollo 8 um den Mond fliegt, für den Weltraum und seine Erforschung interessiert, und dieses Thema wird nun mal auf phantasievolle Weise in Star Trek aufgegriffen. Ich mag einfach spannende, faszinierende und moralisch anspruchsvolle Geschichten, die vom Gedanken des Erforschens geleitet werden, wie dies in Star Trek der Fall ist, im Vergleich zu vielen anderen SciFi-Serien, wo der Krieg im Vordergrund steht. Für mich ging das Interesse für Star Trek und die wahren Entdeckungen der Raumfahrt und Astronomie immer Hand in Hand!

Mich persönlich wird Star Trek als wichtige Nebensache auch weiterhin begleiten und wann immer ich Lust auf Star Trek habe, greife ich zu meinen DVDs. Derzeit schaue ich ENT und die verbliebenen Folgen von TOS remastered, die ich noch nicht gesehen habe. Ich bin eben eine alte Weltraumratte... Für Fanfiction interessiere ich mich kaum. Ich habe dabei selten gute Filme gesehen oder gute Geschichten gelesen und ich habe auch keine Lust Star Trek Geschichten zu schreiben. Schreiben ist für mich ein zeitaufwendiger Job und ich will mein Geschreibsel vermarkten können. Das kann ich bei Star Trek aus urheberrechtlichen Gründen nicht.

Von den neuen Star Trek Büchern habe ich kaum etwas gelesen. Ich bin, das gebe ich ehrlich zu, bis auf alte barocke Reitlehren, die ich zum Nachschlagen in meinem zweiten Job benutze, ein ziemlicher Lesemuffel. Ich schreibe selbst ständig, da sehe ich dann zur Entspannung lieber fern, als zu lesen...

Von den vielen Star Trek PC-Spielen fasziniert mich eigentlich nur BofF dauerhaft (die meisten anderen werden fad, wenn man sie ein paar mal durchgespielt hat). Leider läuft BotF auf Win7 nicht mehr...

An das neue Heranwachsen einer jungen Fangemeinde glaube ich aber nicht. Alle paar Jahre ein neuer Kinofilm ist mit einer regelmäßigen Serie, die ab den 60ern zum weltweiten Phänomen wurde, nicht zu vergleichen und zieht genausowenig hartgesottene Fans heran, wie ein neues PC-Spiel, das sich ohnehin nur jemand kauft, der zu Star Trek schon früher Kontakt hatte. Abegesehen davon: wieviel STAR TREK - ihr wißt, was ich meine, ist schon in einem der PC-Spiele?! Und die Modellraumschiffe, ich liebe sowas (!), bauen wohl auch nur Leute, die schon Fans sind.

Grundsätzlich kann ich mich Bill Shatner nur anschließen

"Get a Life!".
und behaltet Star Trek als wichtigste Nebensache, denn es ist etwas Wunderbares und es hat zwei Generationen von Menschen inspiriert in Berufen der Wissenschaft, der Raumfahrt, der Astronomie, etc. tätig zu werden! Alles hat allerdings ein Ende, das liegt in der Natur der Dinge, und so wird auch das Ende für Star Trek kommen. Als Unglück sehe ich das fehlende Heranwachsen einer neuen jungen Fangemeinde aber nicht an.
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Dann sollte man auch Star Trek zum Ende kommen und nicht durch Hollywood endgültig vermurksen lassen. Star Trek hat für mich mit Nemesis geendet.

Danach hat man sich in der Tat neuen Gebieten zugewendet. Die einzige verbindung zu Star Trek ist im Prinzip nur noch das RPG und ab und an eine DvD aus dem Archiv.

Desweiteren pflegt man die eigene Passion zum Motorradfahren und dem gelgentlichen Fotografieren sowie sich mit freuden um den eigenen Patensohn zu kümmern.

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Ich war zu TNG/DS9 und (z.T.) auch VOY Zeiten ein begeisterter Trekkie. Als das Interesse aufkam, war ich ca. 14 Jahre alt und konnte mich bis Nemesis immer wieder für Star Trek begeistern. Nemesis, Enterprise und das neue Abrams - Universum haben mich aber nicht ansprechen können, so dass ich das Thema Star Trek für mich persönlich weitestgehend abgeschrieben habe (zu dem Zeitpunkt muss ich um die 20 gewesen sein).

Darüber hinaus muss ich auch sagen, dass mich TNG & Co. auch nicht mehr wirklich vom Hocker hauen - Geschmäcker und Ansprüche können sich eben ändern oder verlagern. So wirken die Star Trek Produktionen von damals aus heutiger Sicht ein wenig wie das naive Spiegelbild seines damaligen Ichs.

Ich habe hier schon vor einiger Zeit festgestellt und angemerkt, dass das Franchise und daraus resultierend das Fandom nach Nemesis eine Art Generationenwechsel durchmachen musste - was per se nichts Schlechtes ist, auch wenn sich viele alte Fans mittlerweile aus der Materie ausgeklinkt haben. Leider ist das neue Fandom jedoch sehr unausgewogen und entweder mehr oder weniger eine Horde Fanbrillenträger (OSTFC, Conventiongänger...) oder nur am Rande noch an Star Trek interessiert. Das erklärt auch, warum - das OSTFC Forum mal außen vor gelassen - KEINE unabhängige Seite mit dem thematischen Zugpferd "Star Trek" eine wirklich lebendige Community erhalten kann.

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Naja ganz so tot ist´s bei uns hier ja auch nicht...

Eine neue Generation von Trekkies wächst mit den neuen Filmen nicht heran, aber wir sind ja auch keine Sekte, die um Jünger wirbt. Unser Guru Gene Roddenberry, dem ich auf Grund seiner großen Kreativität das Einkommen aus Star Trek herzlich vergönnt war, ist schon lange tot und ob Paramount neue Star Trek Jünger findet um weiter Geld zu machen, ist mir ziemlich Wurscht! - An mir verdienen sie ja ohnehin doch immer wieder was, so wie zuletzt mit den DVDs von TOS remastered...

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Na ja, bisher hat jede Star Trek Reinkarnation eine neue Art von Fandom geschaffen, so kann man die TOS und TNG Ära schlecht in eine Schublade stecken, wie auch das neue Star Trek wenig bis gar nicht zu den alten Serien/Filmen passt.

Das der Vergleich etwas hinkt ist insofern richtig, dass eine Serie sicherlich ein solideres Fundament für eine Fangemeinde sein kann als alle jubel-Jahre ein neuer Film.

Gene Roddenberry verbinde ich übrigens hauptsächlich mit TOS und bin froh, dass der Mann nicht im Alleingang an TNG gearbeitet hat - diesbezüglich hat Rick Berman sicher mehr als nur einen wertvollen Beitrag beigesteuert.

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Na ja, bisher hat jede Star Trek Reinkarnation eine neue Art von Fandom geschaffen, so kann man die TOS und TNG Ära schlecht in eine Schublade stecken, wie auch das neue Star Trek wenig bis gar nicht zu den alten Serien/Filmen passt.

Nun der entscheidende Unterschied ist für mich, dass TNG die Geschichte fortgesetzt hat - begann ja immerhin 80 Jahre nach TOS - sowie auch die die anderen Serien mit Ausnahme von ENT ( da hat man stellenweise Lücken in der Historie aufgefüllt ) den Strang weitergesponnen haben.

Das Abrams Trek hingegen ist in dieser Angelegenheit weder Fisch noch Fleisch und Super Gau im gesamt Paket. Man hat einfach den Eindruck man wolle in Laden wieder in Schwung zu bringen, indem man das Familien Porzelan mit einer Handgranate ins jenseits befördert .

Ich weis ich klinge wie ein Berufsmeckerer. Aber ich kann und werde wohl mit dem Abrams Werk nicht warm werden können. Vielleicht liegt es auch daran dass ich generell kein Fan seiner Werke bin - und ich habe es wirklich versucht - und möglicherweise auch die Nervende PR wo alles bis zur Bazille voll des Lobes war und ist. Ebenso wie die Arschkriecherei in Hollywood die sowas von durchschaubar und ekelhaft ist, mag sein dass man in den Staaten damit punktet, mich schreckt sowas eher ab und lässt mich das ganze mit Misstrauen betrachten ( liegt vielleicht auch am Mentalitätsunterschied ?).

Denn was nutzen Meinungen wenn eh alle gleichgeschaltet sind? Und dass in einem Land wo das Wort Sozialist eine derbe Beleidigung darstellt ^^.

Vielleicht kommt es wieder zu einem Neubeginn....irgendwann eines Tages. Vielleicht auch nicht.

Bearbeitet von CptJones
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Ich glaube das der J.J Star Trek Film gut ist für die Weiterentwicklung/überleben von Star Trek.

Um zu überleben muss man sich anpassen/verändern.

Sollten die nächsten 2 Filme genug Geld einspielen, so denke ich das noch eine Star Trek Serie folgen wird.

Durch den Film sind bestimmt auch viele neue ST Fans dazu gekommen, die vorher nix mit ST anfangen konnten. :thumbup: und sich auch TNG,DS9 usw angucken.

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Ich glaube das der J.J Star Trek Film gut ist für die Weiterentwicklung/überleben von Star Trek.

Um zu überleben muss man sich anpassen/verändern.

Dieter Bohlen hat es mal treffend und trocken so ausgedrückt:

"Showgeschäft ist gleich Scheiße fressen!"

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Also wenn dann sind wir beide Berufsmeckerer, CptJones. *g*

Es ist nicht schlimm, daß sich etwas weiterentwickelt - solange man es wiedererkennt. Das ist bei Nu!Trek leider nicht mehr der Fall. Raumschiffe, Uniformen und die entsprechenden Begriffe machen noch kein Star Trek aus, so leid mir das tut. Es ist kein Wunder daß keine neue Fangemeinde heranwächst - es GIBT ja auch nichts substantiell bedeutendes an Nu!Trek, was eine Fangemeinde heranziehen könnte.

Man betrachte sich die Weiterentwicklung von TOS zu TNG, die immer wieder als Beispiel angeführt wird wieso das alles ja doch funktionieren könnte mit Nu!Trek. TNG hat aber nicht in TOS herumgepfuscht. TNG brachte plötzlich keinen neuen Kiddie Kirk und fing eine neue Zeitlinie an mit einem hanebüchenen Plot. TNG bekam anfangs auch sehr miese Kritiken der hartgesottenen TOS-Fans, das war aber ganz klar, nichtmal die Schauspieler selbst glaubten ja an einen Erfolg. (Sowas dürfte man heute im selbstverliebten und aufgeblasenen Hollywood tatsächlich nichtmal mehr DENKEN.) TNG war auch eine SERIE, kein lieblos hingeknallter Film. Und vor allem stand mit Gene jemand dahinter der wußte was Sache war und was Star Trek ausmachte - heute haben wir J(ar) J(ar) Abrams, der keine Ahnung hat und einfach nur Unterhaltung machen will. Das kann nicht auf Dauer funktionieren. Ganz ehrlich, ich wäre auch in der ersten Reihe derer gewesen die gewettert hätten, daß ja wohl KEINER Kirk ersetzen kann. Bis ich dann (hoffentlich) begriffen hätte, daß dieser neue Glatzkopf-Captain Kirk nicht ERSETZT sondern FORTSETZT. Mit Kiddie Kirk sieht das anders aus - der ERSETZT 'meinen' Kirk, und das ist für mich inakzeptabel.

Man stelle sich vor, der nächste Trek-Film floppt hoffentlich. Was dann? Abrams wird Nu!Trek fallenlassen wie ein heiße Kartoffel weils nix mehr einbringt, und wir stehen dann da mit zwei unsinnigen Filmen in einer neuen Zeitlinie die alles über den Haufen geworfen und das Fandom endgültig auseinandergetrieben haben und das in einer Zeit in der es wohl eher drauf ankäme, daß die wenigen Fans dies noch gibt an einem Strang ziehen...

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Man stelle sich vor, der nächste Trek-Film floppt hoffentlich. Was dann? Abrams wird Nu!Trek fallenlassen wie ein heiße Kartoffel weils nix mehr einbringt, und wir stehen dann da mit zwei unsinnigen Filmen in einer neuen Zeitlinie die alles über den Haufen geworfen und das Fandom endgültig auseinandergetrieben haben und das in einer Zeit in der es wohl eher drauf ankäme, daß die wenigen Fans dies noch gibt an einem Strang ziehen...

Amen!

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Die Grundsatzdiskussion "OldTrek vs. NuTrek" brauchen wir an dieser Stelle sicher nicht wieder entfachen, zumal der Erfolg (so lange er anhält) den Reboot rein rechnerisch rechtfertigt. Und mal ganz nüchtern betrachtet: Eine klassisch/konservativ gestaltete Star Trek TV Serie der Kinofilm kann heutzutage kein breites Publikum mehr ansprechen.

Ich denke nicht, dass ST12 an der Kinokasse baden geht - obgleich mich das sehr belustigen würde. Dennoch: Das allgemeine Feedback (siehe z.B. das IMDB Rating) ist im Schnitt außerordentlich positiv ausgefallen, von daher sehe ich hier keine potentiellen Probleme für ST12 im kommerziellen Sinne.

Und schlimmer als Nemesis oder Enterprise verkorkst Abrams die Ereignisse im Trek Universum eigentlich auch nicht. Der Stilbruch bzw. neu kreierte Stil ist so andersartig, dass es mir als Zuschauer nicht schwer fällt, derartige Produktionen wie beispielsweise eine Fanfictionstory nicht im Sinne des oder eines Canon anzuerkennen. Nemesis hatte mich da deutlich krasser enttäuscht, vornehmlich weil der Film quasi den gesamten Cast und die TNG Ära als SciFi - Witzfigur in den Ruhestand geschickt hat.

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Ich finde den Thread hier viel zu dramatisch. Star Trek stribt nicht oder geht zu Ende, denn sonst wäre der letzte Film ja kein Erfolg gewesen. Der Thread hier zeigt aber gut wie ich finde, woran es im Franchise krankt, an den Fans selbst. Als ein gewisser Berman noch das Sagen hatte, wollten ihn alle weg haben und haben ihn verteufelt. Es wurde jemand neues gefordert der das Franchise neu belebt.

Das Paramount sich dann so kurz nachdem Ende von Enterprise wieder an einen Film ranwagte fand ich bemerkenswert, da in gewisserweise auch risikoreich. Es kam aber mit Abrams ein neuer Mann, mit neuen Ideen der das Franchise neu belebte. Ja ich weiß, es gab ein Reboot, weshalb das nicht als neue Idee durchgeht, aber dass es wieder zurückgeht in die Kirk-Zeit war meines Wissens nicht die Schuld von Abrams, sondern Paramount wollte das so, da man so den größten finanziellen Erfolg sah. Egal ob also Abrams oder sonstwer gekommen wäre, es wäre auf jeden Fall wieder zurück in die TOS-Zeit gegangen. Was man Abrams in meinen Augen zugute halten muss ist, dass sie es geschafft haben, auch die alte Zeitlinie zuerhalten. Sie hätten sie auch komplett zerstören können.

Ich finde die Diskussion um altes und neues Star Trek ohnehin etwas sinnfrei. Es gibt ein Star Trek und da gehören alle Filme von 1-11 rein genauso wie alle Serie. Ich denke auch das genau diese Unterscheidung ein Problem der Fans ist. Sie sollten vielmehr anerkennen, dass der neue Film das Franchise erweitert und nicht spaltet. Es ist ohnehin etwas blöd darüber zu diskutieren, ob ein Film es schafft neue Fans an Land zu ziehen. Einen Film mit allem was vorher war zu vergleichen geht in meinen Augen nicht. Erstmal muss man abwarten was da noch an Filmen und Serien kommt, um sagen zu können ob Trekkies aussterben. Wenn Abrams und seine Crew eins können, dann Geschichten entwickeln und erzählen, aber sie brauchen Zeit das geht nicht mit einem Film.

Ansonsten würd ich gerne mal hören wie groß der Aufschrei hier wäre, wenn es statt Abrams Bay geworden wäre, der für das Franchise veranwortlich ist. Wenn ich mich richtig erinnere wollte Paramount nämlich lieber Bay haben, aber dem kam Transformers dazwischen.

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Was man Abrams in meinen Augen zugute halten muss ist, dass sie es geschafft haben, auch die alte Zeitlinie zuerhalten. Sie hätten sie auch komplett zerstören können.

*PRRRRRRRRRRUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT

*

Der Gute hat Romulus und Vulkan in die Luft gejagt Schätzelein. Besonders bei Vulkan ist die Zeitlinie sowas von versaut worden dass der Temporale Kalte Krieg aus Ent dagegen gar nicht ins Gewicht fällt.

Der Unterschied zur Zerstörung entspricht eher dem wenn von einem 99 teiligen Meißner Porzellan nur noch das Kännchen für die Kaffeesahne Überlebt hat.

Einen Film mit allem was vorher war zu vergleichen geht in meinen Augen nicht.

Das geht sehrwohl und ist auch Notwendig. Besonders in einer Gesellschaft die nur noch alles Kommentarlos frisst . Aber es ist ja bequemer alles hinzunehmen, strengt ja auch nicht an.

Es gibt ein Star Trek und da gehören alle Filme von 1-11 rein genauso wie alle Serie. Ich denke auch das genau diese Unterscheidung ein Problem der Fans ist. Sie sollten vielmehr anerkennen, dass der neue Film das Franchise erweitert und nicht spaltet.

Falsch! Es wurde ja auch Unverhohlen damit geworben dass man das Alte komplett abschütteln wollte, inklusive Stammkundschaft. Was den Machern auch erfolgreich gelungen ist. Man wollte ja ausschließlich das "Hirn und Bauchfrei" Publikum für sich gewinnen.

Seit diesem Streifen gibt es kein Star Trek mehr. Ich würde es Bestenfalls als Fanfilm anerkennen aber zu mehr bin und werde ich nicht bereit sein.

Ansonsten würd ich gerne mal hören wie groß der Aufschrei hier wäre, wenn es statt Abrams Bay geworden wäre, der für das Franchise veranwortlich ist. Wenn ich mich richtig erinnere wollte Paramount nämlich lieber Bay haben, aber dem kam Transformers dazwischen.

Profile Card

Das Gleiche in Grün! Denn Dreimal darf man Raten wer sich auch bei Transformers fürs Drehbuch verantwortlich zeichnet:

*Trommelwirbel*

Roberto Orci,

Alex Kurtzman

*Tusch!*

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  • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

    Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
    Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
    Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
    Schritt 3:
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